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Chronik

Gründungsphase

12. August 1862

  • 24 Turner gründen den Turnverein Laupheim und legen damit den Grundstein für die organisierte Sportbewegung in Laupheim.

Gründungsdokument

1865

  • Das erste Gauturnfest mit Fahnenweihe findet in Laupheim statt.

 

1869

  • Franz Gaißmaier übernimmt den Vereinsvorsitz und prägt die Entwicklung des Vereins über viele Jahre hinweg.

 Franz Gaissmaier 

1870/1871

  • Gründung eines „Freiwilligen Sanitätskorps Laupheim“. Die Verantwortung tragen Vereinsmitglieder und Vorstand Franz Gaißmaier.

 

1872

  • Das Gauturnfest und das 10-jährige Stiftungsfest stärken die Forderung nach einem verpflichtenden Turnunterricht an den Schulen.

 Gau-Turnen 1872 

1885

  • Laupheimer Turner nehmen am Deutschen Turnfest in Dresden teil.

 

1887

  • Der Verein feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem großen Stiftungsfest und zahlreichen sportlichen Vorführungen.

 

1888-1892

  • Mangels geeigneter Übungsmöglichkeiten während der Wintermonate stagniert das Vereinsleben.

 

1897

  • Nach 25 Jahren als Vorsitzender legt Franz Gaißmaier sein Amt nieder.

 

Ausbau zum Mehrspartenverein

1921

  • Gründung der Schwimmabteilung.

 

1922

  • Gründung der Wanderabteilung.

 

1923

  • Mit 515 Mitgliedern ist der Verein nun der größte Verein der Stadt

  • Gründung der Abteilung Skizunft

Skizunft 1932

1924

  • Gründung eines Turnhallenbauvereins und Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Laupheim

  • Gründung der Abteilung Fechten

 

1925

  • Beginn der Bauarbeiten für eine neue Turnhalle in der Bühler Straße. Maßgeblich unterstützt wird das Projekt durch eine Spende von 20.000 Reichsmark des aus Laupheim stammenden Filmproduzenten Carl Laemmle.

 

1926

  • Grundsteinlegung der neuen Turnhalle am 14.März

  • Gründung der Abteilung Leichtathletik

 

1927

  • Die neue Turnhalle wird am 20. Mai an die Stadt Laupheim übergeben

  • Gründung der Handballabteilung

Einweihung Turnhalle 1927 Handball 1932 

1932

  • Die wirtschaftliche Not während der Weltwirtschaftskrise führt zu einem deutlichen Rückgang der Mitgliederzahlen.

 

1933

  • Der Verein errichtet Tennisplätze, um das Angebot zu erweitern.

 

1933-1939

  • Das Vereinsleben wird zunehmend durch staatliche Vorgaben beeinflusst.

 

1934

  • Mit dem Bau des Laupheimer Schwimmbades erlebt die Schwimmabteilung einen starken Mitgliederzuwachs.

 

Kriegs- und Nachkriegszeit

1939 bis 1945

  • Der Zweite Weltkrieg bringt das Vereinsleben nahezu vollständig zum Erliegen. Viele Mitglieder werden zum Kriegsdienst eingezogen und kehren nicht zurück.

 

1945

  • Mit der Auflösung aller Vereine durch die Besatzungsmächte endet vorübergehend die Geschichte des Turnvereins Laupheim.

 

1946

  • Bereits ein Jahr später erfolgt die Neuzulassung als Sportverein Laupheim. Die früheren Vereine Turnverein Laupheim, FV Olympia und Tennisclub werden zusammengeführt. Mit großem ehrenamtlichem Einsatz werden die Sportanlagen wieder aufgebaut.

 

1947

  • Gründung der Tischtennisabteilung.

 

1949

  • Nach Aufhebung des Turnverbots umfasst der Verein die Abteilungen Fußball, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis und Turnen.

 

1951

  • Der Verein erhält seinen heutigen Namen: Turn- und Sportverein Laupheim 1862 e.V.

 

1959

  • Die Tennisabteilung löst sich aus dem Verein und gründet einen eigenständigen Tennisclub.

 

Wachstum und Modernisierung

1962

  • Der TSV feiert sein 100-jähriges Bestehen mit zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen.

 

1964

  • Gründung der Judoabteilung.

 

1968

  • Bau einer weiteren Sporthalle im Herrenmahd

 

1973

  • Gründung der Volleyballabteilung.

 

1976

  • Beschluss einer neuen, nach modernen Führungsgrundsätzen ausgerichtete Satzung

  • Gründung der Badmintonabteilung

 

1978

  • Gründung der Tanzsportabteilung.

 

1979

  • Gründung der Herzsportabteilung.

 

Ab 1980

  • Das Vereinsangebot wird kontinuierlich erweitert – unter anderem durch Sportabzeichen-Prüfungen, Lauftreffs, Volkswanderungen und zahlreiche Breitensportangebote.

 

1981

  • Gründung der Rock'n'Roll-Abteilung.

RocknRoll 1979

1985

  • Die Mitgliederzahl erreicht einen Stand von über 2.000

 

1987

  • Zum 125-jährigen Vereinsjubiläum präsentiert sich der TSV mit zahlreichen Veranstaltungen als leistungsstarker Mehrspartenverein. 

  • Gründung der Abteilung für Menschen mit geistiger Behinderung 

Vorstand und Abteilungsleiter 1987

1988

  • Gründung des Reha- und Behindertensports „Sport nach Krebs“.

 

1989

  • Die erste hauptamtliche Mitarbeiterin wird eigenstellt.

 

1990

  • Gründung der Basketballabteilung.

Männer Basketball

1996

  • Einführung des Kurssystems. Zudem entsteht die Rollstuhlgruppe „Rollifanten“ innerhalb des Reha- und Behindertensports.

 

Der TSV im 21. Jahrhundert

2005

  • Fertigstellung des Baus der neuen TSV-Halle. Seitdem beherbergt die neue TSV-Halle neben den zwei Sporthallen auch Räumlichkeiten für eine Geschäftsstelle und einen Sitzungssaal

Neue TSV Halle

2009

  • Gründung der Reha-Sportgruppe „Sport nach Schlaganfall“.

 

2014

  • Gründung der Abteilungen Radsport und Taekwondo.

 

2016

  • Gründung der Kindersportschule

 

2020

  • Mit der Gründung von outFIT erweitert der TSV sein Angebot um moderne Fitness- und Gesundheitsangebote.

 

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